3. Kapitel: Tech-run_Der Maschinensklave Teil 2

Im innersten Kern der Fabrik, dem Zentrum der kranken K.I. die die Wanderer die Automation nennen, klickten die metallischen Greifer des der Maschinensklave FH53/i auf und zu. Seine positronische Gehirnhälfte führte eine Wartungsroutine nach der Anderen aus und überschlug sich mit Berechnungen möglicher Szenarien, während der Rest seiner organischen Gehirnmasse träumte.
In diesem Traum rannte er durch ein Feld gelber Blumen, die so groß waren wie er selbst. Er hieß Erik und hatte weder mechanische Apparaturen noch Mutationen. Alles was zählte war das Feld und dass er nicht aufhörte zu rennen. Im Zick Zack manövrierte er durch die Stengel der Sonnenblumen, stieß Blätter zur Seite, schürfte sich die Unterarme auf und rannte weiter. Schneller. Immer schneller.
Die Blumen drehten ihre Köpfe und folgten seinem Pfad; blickten ihm nach wie er zwischen ihnen umher rannte wie wachsame Soldaten. Und als er in der Mitte des Feldes angekommen war und keuchend zum Stehen kam, hatte er ihre vollen Aufmerksamkeit.
Eine Sekunde verstrich.
Zwei.
Dann öffnete sich sein Herz und ein gleißendes Licht überzog die Welt.
Und die Manipulatoren klickten auf.
Und zu.




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