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4. Kapitel: Feigen zum Frühstück

In der Arche. Morgens. In dem Moment, wo Hugost aus der Tür in den Innenhof tritt, weiß er dass es heute Ohrfeigen regnen wird. Er hat einen Riecher für sowas. Denn wie alle in der Arche ist auch Hugost ein Mutant. Allerdings zeigt sich das bei ihm nicht äußerlich. Er sieht nicht aus wie einer dieser voll-mutierten Freaks mit fünf Augen und drei Arschbacken - no Sir! Er ist Hugost. Normtyp. Zwei Augen, zwei Arschbacken. Dass er 130 Kilo wiegt und selbst sein Bizeps einen Bizeps hat, ignoriert er bei dieser Selbsteinschätzung. Sein Riecher, wie er ihn nennt, ist ein extrem ausgeprägtes Olfaktorisches Organ (Das ist der Geruchssinn). Wenn Hugost also morgens die Luft schnuppert und spürt, dass es heute Ohrfeigen regnen wird, dann ist das auch so. Das erste Set Ohrfeigen erteilt Hugost keine zwei Minuten später in der Wasserschlange. Er hat sich gerade ordnungsgemäß ans Kopfende der Schlange gestellt, als er angetippt wird. Angetippt! Als wäre er eine stehengebliebene Uhr oder so...