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4. Kapitel: Feigen zum Frühstück

In der Arche. Morgens. In dem Moment, wo Hugost aus der Tür in den Innenhof tritt, weiß er dass es heute Ohrfeigen regnen wird. Er hat einen Riecher für sowas. Denn wie alle in der Arche ist auch Hugost ein Mutant. Allerdings zeigt sich das bei ihm nicht äußerlich. Er sieht nicht aus wie einer dieser voll-mutierten Freaks mit fünf Augen und drei Arschbacken - no Sir! Er ist Hugost. Normtyp. Zwei Augen, zwei Arschbacken. Dass er 130 Kilo wiegt und selbst sein Bizeps einen Bizeps hat, ignoriert er bei dieser Selbsteinschätzung. Sein Riecher, wie er ihn nennt, ist ein extrem ausgeprägtes Olfaktorisches Organ (Das ist der Geruchssinn). Wenn Hugost also morgens die Luft schnuppert und spürt, dass es heute Ohrfeigen regnen wird, dann ist das auch so. Das erste Set Ohrfeigen erteilt Hugost keine zwei Minuten später in der Wasserschlange. Er hat sich gerade ordnungsgemäß ans Kopfende der Schlange gestellt, als er angetippt wird. Angetippt! Als wäre er eine stehengebliebene Uhr oder so...

3. Kapitel: Tech-run_D.A.N.T.E.

Im Kern Im Kern der Automation, mehrere Meter unter der Oberfläche, lieferten sich Mutant und Maschine einen erbitterten Kampf. Die Luft war ein stickiger Brei aus Blut und Öl, der in den Augen brannte, gepaart mit dem Lärm von Waffen und Maschinen.  Augenblicklich hatten die Mutanten die Oberhand. Die zwei verbleibenden Maschinensklaven wirbelten im Kreis und schnappten mit ihren Manipulatoren nach allem und jedem. Äxte und Knüppel regneten von allen Seiten auf sie nieder und erzielten immer mehr kritische Treffer.  Im Zentrum der Schlacht stand Dante, der erste der befreiten Sklaven, regungslos vor einem Terminal. Durchsichtig, leuchtende Kabel verbanden seinen kybernetischen Kopf mit den Datenbanken der Automation. Seit drei Minuten versuchte er das ICE der Automation zu durchbrechen und jetzt stand er kurz vor dem Erfolg. Ein lauter Knall ertönte und schlagartig wurde es stockfinster. Die Mutanten schrien durcheinander , stolperten und versuchten sich zu orientie...

3. Kapitel: Tech-run_Der Maschinensklave Teil 2

Im innersten Kern der Fabrik, dem Zentrum der kranken K.I. die die Wanderer die Automation nennen, klickten die metallischen Greifer des der Maschinensklave FH53/i auf und zu. Seine positronische Gehirnhälfte führte eine Wartungsroutine nach der Anderen aus und überschlug sich mit Berechnungen möglicher Szenarien, während der Rest seiner organischen Gehirnmasse träumte. In diesem Traum rannte er durch ein Feld gelber Blumen, die so groß waren wie er selbst. Er hieß Erik und hatte weder mechanische Apparaturen noch Mutationen. Alles was zählte war das Feld und dass er nicht aufhörte zu rennen. Im Zick Zack manövrierte er durch die Stengel der Sonnenblumen, stieß Blätter zur Seite, schürfte sich die Unterarme auf und rannte weiter. Schneller. Immer schneller. Die Blumen drehten ihre Köpfe und folgten seinem Pfad; blickten ihm nach wie er zwischen ihnen umher rannte wie wachsame Soldaten. Und als er in der Mitte des Feldes angekommen war und keuchend zum Stehen kam, hatte er ihre volle...

3. Kapitel: Tech-run_Abed

Ich hätte niemals hierher kommen sollen. Wir sind mitten in einen Krieg zwischen Machinenwesen und Zon-Guhls geraten. Fanatiker allesamt. Aber das Schlimmste ist, dass die Anderen nicht mehr auf mich hören. Ich habe mir den Mund fusselig geredet, gebettelt und geheult. Vergebens. Mein Rucksack ist voller Artefakte und ich kann sie nicht benutzen. Der Weg hier raus ist da, aber ich darf ihn nicht gehen. Stattdessen ziehen wir nun in die Schlacht gegen diesen Maschinengott, die Automation. Weglaufen ist zwecklos. Ohne die Anderen würde ich es nie schaffen. In ein paar Stunden geht es los und meine Beine hören einfach nicht auf zu zittern. Die Maschinensklaven sind fürchterlicher als alles was ich je in der Zone gesehen habe. Halb Guhl, halb Maschine mit riesigen Greifern und toten Augen. Bevor ich einer von denen werde ramme ich mir mein eigenes Messer in die Brust.

3. Kapitel: Tech-run_Der Maschinensklave

Im Kern der automatisierten Anlage D3, die in der Zone lediglich als "die Fabrik" bezeichnet wurde stand ein Maschinensklave vor seinem Terminal. Bläuliches Licht flackerte über sein entstelltes Gesicht, während er den Rechenprozessen seines Herrn und Meisters folgte, welche sich schlicht die Automation nannte. In Lichtsignal codierte Informationen blitzen in sekundenschnelle über ein Display und brannten sich auf seine Netzhaut. Die Daten prasselten auf seinen schwachen Verstand ein wie Regen und perlten ab ohne nennenswerte Spuren zu hinterlassen: - intruders - - bio-organic - - S L A V E S - ... - start evaluation - In Schnellzeit sah der Maschinensklave wie die Fremden den äußersten Rand des Sensoriums betraten und dann bis zur Mitte vorstießen. Die Automation verfolgte jeden ihrer Schritte. - start evaluation - anom. stat. 5/5 - - heat-anom. = 1/5 - - wind-anom. = 0/5 - - chronos-anom. = 0/5 - - result.: 1/5 Subj. A, 90kl, 187 cm, fem. letal 0 -...

3. Kapitel: Tech-Run_Nafta

Am Vortag Scheinbar haben Krin und ich eine epische Prügelei verpasst. Alvin ist dabei draufgegangen. Otiak hat wohl ne Art Blutrausch gehabt. Klar ist eins: Nelma ist zum Boss aufgestiegen und auf nem absoluten Sklaventrip. Otiak ist bei seiner krassen Aktion fast draufgegangen und Anny weicht nicht mehr von seiner Seite. Maxim wollte nicht mal meinen Fund sehen, dabei ist es keine Waffe. Mit Waffen brauch ich ihm ja nicht kommen. Aber er macht absolut dicht in seiner Kammer. Kein gutes Zeichen. Krin grübelt. Nichts Neues, aber irgendwie ist es diesmal anders. … Ich suche Lambda als einer von Elonas Schatten auftaucht und mir erklärt, ich soll mich für eine Expedition bereithalten. Expedition? Immer doch. Moment, beim letzten Trip ist mir mir meine Kanone um die Ohren geflogen. Da bleibt mir nichts anderes übrig als mit Abed zu dealen.   >> Abed, altes Haus, kannst du mir ne Waffe besorgen? >> lmmerdoch. Wenn du das nötige Geklimper ...

2.Kapitel: Kampf der Giganten_Suche mit Hindernissen

Aus den Notizen von NAFTA dem Gearhead Angeschlagen kehren wir zurück. Krin wird wohl einige Tage nicht mehr mit mir reden. Hey, dabei hab ich einen guten Fund! Keine Ahnung wozu das Teil dient, aber das Material ist faszinierend, elastisch und diese Glasteile sind auch nicht zerkratzt. Was auch immer dieses eingearbeitete Metallding bewirken soll. Naja, es hat sich gelohnt. Aber ich fang mal ganz von vorne an. Nach unserer Expedition zur Insel, um Wasser zu besorgen und der Rückkehr sind die Wunden versorgt, Maxim sieht man nur noch schreibend. Nelma funkelt wütend vor sich hin und Otiak streunt selbstzufrieden durch die Arche. Mich treibt der Wunsch nach neuem Material um. Bei der Expedition kam nichts rum. Schon 7x hab ich meine Vorräte durchforstet und mich an neuen Konstruktionen versucht. Die Stimmung in der Arche wird immer angespannter. Diese Machtplänkeleien nerven mich. Mir doch egal, wer sich als neuer oder aktueller Boss aufspielt. Wenn wir nicht langsam den Arsch h...