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3. Kapitel: Tech-run_D.A.N.T.E.

Im Kern Im Kern der Automation, mehrere Meter unter der Oberfläche, lieferten sich Mutant und Maschine einen erbitterten Kampf. Die Luft war ein stickiger Brei aus Blut und Öl, der in den Augen brannte, gepaart mit dem Lärm von Waffen und Maschinen.  Augenblicklich hatten die Mutanten die Oberhand. Die zwei verbleibenden Maschinensklaven wirbelten im Kreis und schnappten mit ihren Manipulatoren nach allem und jedem. Äxte und Knüppel regneten von allen Seiten auf sie nieder und erzielten immer mehr kritische Treffer.  Im Zentrum der Schlacht stand Dante, der erste der befreiten Sklaven, regungslos vor einem Terminal. Durchsichtig, leuchtende Kabel verbanden seinen kybernetischen Kopf mit den Datenbanken der Automation. Seit drei Minuten versuchte er das ICE der Automation zu durchbrechen und jetzt stand er kurz vor dem Erfolg. Ein lauter Knall ertönte und schlagartig wurde es stockfinster. Die Mutanten schrien durcheinander , stolperten und versuchten sich zu orientie...

3. Kapitel: Tech-run_Der Maschinensklave Teil 2

Im innersten Kern der Fabrik, dem Zentrum der kranken K.I. die die Wanderer die Automation nennen, klickten die metallischen Greifer des der Maschinensklave FH53/i auf und zu. Seine positronische Gehirnhälfte führte eine Wartungsroutine nach der Anderen aus und überschlug sich mit Berechnungen möglicher Szenarien, während der Rest seiner organischen Gehirnmasse träumte. In diesem Traum rannte er durch ein Feld gelber Blumen, die so groß waren wie er selbst. Er hieß Erik und hatte weder mechanische Apparaturen noch Mutationen. Alles was zählte war das Feld und dass er nicht aufhörte zu rennen. Im Zick Zack manövrierte er durch die Stengel der Sonnenblumen, stieß Blätter zur Seite, schürfte sich die Unterarme auf und rannte weiter. Schneller. Immer schneller. Die Blumen drehten ihre Köpfe und folgten seinem Pfad; blickten ihm nach wie er zwischen ihnen umher rannte wie wachsame Soldaten. Und als er in der Mitte des Feldes angekommen war und keuchend zum Stehen kam, hatte er ihre volle...